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Am 17.08.2024 trafen sich 16 Bikerinnen und Biker zur großen Tour in die Slowakei. Karin, Anette; Sandra, Petra, HaJo, Stefan, Rolf, Ralf, Werner, Berti, Gaby, Elmar, Flo und Jürgen. Klaus kam in Eger dazu und Tamás am nächsten Tag - 18.08.2024 in Adersbach.
Leider hatten wir keinen guten Start, vom 1. Treffpunkt in Landsberg bis zur Raststätte Fürholzen Ost, hat es schon geregnet … eigentlich geschüttet. Als wir dann von der Raststätte Richtung Regensburg starteten, ließ zwar der Regen nach, doch umziehen konnten wir uns noch nicht.
Also startete die Tour auch vom 2. Treffpunkt im Regen.
Samstag, den 17.08.2024 Anreise:
Um 08:45 Uhr ging es dann endlich los. Von der Raststätte Fürholzen Ost ein kurzes Stück auf der A9 bis zum Autobahndreieck Holledau auf die A 93 Richtung Regensburg. Von Regensburg weiter auf der A93 bis zum Autohof Wernberg, wo wir die erste Pause einlegten – ab hier konnten wir auch unsere Regenklamotten ausziehen. Wieder trocken und frisch, ging es dann weiter über Neustadt an der Waldnaab bis Bad Mitterteich und dann weiter auf der B 299 – über Waldsassen bis nach Eger, wo wir uns mit Klaus trafen, auch hier legten wir eine kurze Pause ein.
Von Eger führte uns dann die Route über Karlsbad, vorbei an Brüx bis nach Teplitz und dann wieder nach Deutschland, über Rosenthal -Bielatal bis nach Gohrisch OT Cunnersdorf zum Deutschen Haus – unsere Erste Übernachtung.
Wir wurden sehr freundlich aufgenommen und hatten einen sehr lustigen und schönen Abend, mit gutem Essen uns sehr viel Spaß! Ganz herzlichen Dank an Frau Carl und Ihr super Team vom Deutschen Haus!
Sonntag, den 18.08.2024
Ziel: Von Gohrisch – Siebengebirge – Felsenstadt Adersbach bis nach Treplice nad Metuji
Nach einem guten Frühstück starteten wir zu unserem nächsten Ziel - Treplice nad Metuji. Die Route führte uns von Gohrisch bis nach Bad Schandau, von dort ein kurzes Stück entlang des Elbtals bis nach Hřensko, von dort bogen wir in des Kamenice Tal ab. In diesem traumhaften Tal führte uns die Route weiter über Chřibská, Cvikov bis zur Teufelshöhlen – Home des „Motoklub Pekelné Doly“, wo wir eine ausgedehnte Pause machten.
Nach diesen vielen Eindrücken und dann doch mit einer Durchfahrt durch die Höhle des Biker Clubs, ging es dann wieder weiter über viele kleine, kurvenreiche Straßen, durch Wälder und Täler bis nach Adrsbach zur Felsenstadt. Leider hat des kurz vor Adrsbach begonnen zu regnen – ein Besuch hätte sich nicht rentiert - und so fuhren wir direkt zum Hotel Orlik in Treplice nad Metuji.
Gegen 17:30 Uhr kam dann auch Tamás am Ziel an – direkt von Budapest – somit waren wir jetzt komplett.
Wir verbrachten einen schönen Abend bei guten Essen und netten Gesprächen an diesem schönen Ort.
Montag, den 19.08.2024
Von Treplice nad Metuji – ein kurzes Stück durch Polen, bis nach Ostrava
Heute fuhren wir von Treplice nad Metuji - durch das Naturschutzgebiet Braunauer Bergland, bis zur polnischen Grenze nach Tłumaczów. Von dort über Land, vorbei am See Jezioro Otmuchowskie und dem See Jezioro Nyskie bis nach Trzebina, danach wieder über die Grenze nach Tschechien und weiter bis nach Ostrava.
Auch hier hatten wir ein gutes Hotel und in ca. 100 m Entfernung eine sehr gute Pizzeria, wo wir auch diesen Abend ausgelassen zu Ende gingen ließen.
Dienstag, den 20.08.2024
Von Ostrava (CZ) in die Slowakei bis nach Vysoké Tatry-Tatranská Lomnica
Nach dem Frühstück machten wir uns auf, um zu unseren nächsten Ziel - Vysoké Tatry-Tatranská Lomnica in der Hohen Tatra zu fahren.
Von Ostrava ging es über Frydek-Mistek – Bysrice nad Olsi bis zum Grenzübergang Svrčinovec in die Slowakei. Nach einer Pause fuhren wir dann weiter über Stara Bystrica, anschließend durch den Nationalpark Kleine Fatra bis nach Ruzomberok, wo wir an einem sehr schönen Trusk Stop die Mittagspause einlegten.
Im Anschluß führte uns die Route entlang des Liptauer Stausees bis nach Liptovsky Mikulas und weiter bis nach Lučivná - Liečebný ústav. Dort bogen wir auf die 539 ab, die sich als sehr gut ausgebaute Bergstraße entlang der Hohen Tatra herausstellte. Auf schönen langgezogenen Kurven führte sie uns direkt nach Vysoké Tatry-Tatranská Lomnica, wo wir die nächsten 3 Nächte verweilen durften.
Im Hotel angekommen organisierten wir erst einmal das übliche Welcome beer, was ein wenig schwierig war, da die Bar und das Restaurant geschlossen hatte – es gab nur das Frühstück im Hotel. Aber wir hatten von hier aus einem sehr schönen Blick auf den Lomnický štít und die Hohe Tatra.
Zum Abendessen mussten wir ca. 300 m weiter zum APLEND Hotel Kukučka, was aber letztlich sehr gut war. Auch diesen Tag ließen ‘wir bei gutem Essen, ein paar Bierchen und einem sehr guten Slowakischen Wein ausklingen.
Mittwoch, den 21.08.2024
Ausfahrt in und um die Hohe Tatra
Das Frühstück war gut und vielseitig, so konnte der Tag wieder einmal gut starten – dachten wir … Gaby hat sich entschlossen, die Tour hier abzubrechen und von dort in zwei Tagen nach Hause zu fahren, Elmar hat sich entschieden – Gaby bis nach Hause zu Begleiten. Leider mussten wir uns dann von Gaby und Elmar frühzeitig verabschieden und wünschten Ihnen eine gute und sichere Heimreise.
Wir fuhren vom Hotel Richtung Westen, wieder auf die traumhafte Bergstraße, aber dieses Mal komplett bis zum Liptauer Stausee. In Liptovsky Mikulas kamen wir in einen Regenschauer, den wir aber an einer Tankstelle gut überstanden haben.
Nach dem es wieder aufgehört hat zu regnen, machten wir uns wieder auf den Weg. Von Liptovsky Mikulas führte uns die Route wieder ein stück entlang des Liptauer Stausees bis nach Liptovska Sielnica und dann in der Berge, auf einer sehr schönen Straße Richtung Norden bis nach Zuberec. Hier fanden wir eine schöne Grillhütte, wo wir unsere Mittagspause machten. Wir hörten es aus den Bergen schon grummeln – Gewitter hatten sich angekündigt, so entschlossen wir uns, wieder weiter zu fahren. Von Zuberec führte uns eine kurvenreiche Strecke bis nach Vitanova, von dort bei Chocholow über die polnische Grenze Richtung Zakopane. Die Himmel verdunkelte sich mehr uns mehr und aus jeder Richtung zogen Gewitterwolken auf uns zu, so entschlossen wir uns, die Regenklamotten anzuziehen, was sich ein paar Minuten später, als richtige Entscheidung herausgestellt hat.
Es goss was runterkommen konnte und so fuhren wir langsam, mit viel Wasser auf der Straße bis nach Zakopane. Hier einen Halt einzulegen vereitelte uns das Wetter, wir suchten einen Unterstand bei einer Tankstelle, um das Schlimmste abzuwarten. Nach ca. 15 Min ließ der Regen ein wenig nach und wir entschlossen uns, dann doch weiter zu fahren.
Von Zakopane fuhren wir dann über Poroni bis nach Bukowina Tatrzanska und weiter bis nach Przejście graniczne Jurgów - Podspády, wo wir wieder die Grenze in die Slowakei überquerten. Ab hier fuhren wir ein kurzes Stück auf der Route 66 Slowakei bis nach Tatranská Kotlina, um dann wieder zurück zum Hotel zu fahren. Die letzten Kilometer hörte es dann auf zu regnen und der Himmel klarte so langsam auf. Leider hatten wir wegen des schlechten Wetters, keine schöne Sicht auf die Berge, was ein wenig enttäuschen war.
Letztlich sind wir alle sicher am Hotel angekommen und verbrachten den Abend wieder bei guten Essen im Hotel Kukučka.
Donnerstag, den 22.08.2024
Ausfahrt durch die Niedere Tatra und Poprad Tal
Ein sonniger Morgen begrüße uns Heute, so starteten wir bei traumhaftem Wetter zur zweiten Runde in das Einzugsgebiet der Hohen Tatra Richtung Osten.
Vom Hotel fuhren wir bis nach Spisska Bela und bogen dort in des Poprad Tal ab, dieses führte uns bis nach Leluchow. Wir fuhren in kurzes Stück entlang der polnischen Grenze, dann weiter bis nach Bardejov. Von Bardejov dann wieder Richtung Süden bis nach Presov und von dort wieder über Poprad zurück zum Hotel. Leider war die Strecke ein wenig enttäuschend, aber dennoch gut zu fahren - Hauptsache, das Wetter hat gepasst!
Wieder verbrachten wir den letzten Abend in der Hohen Tatra bei guten Essen und netten Gesprächen im Hotel Kukučka.
Freitag, den 23.08.2024 Start Route 66 Slowakei
Von Vysoké Tatry-Tatranská Lomnica über Banska Bystrica bis nach Sahy
Nach dem die Motorräder wieder gepackt waren, konntes los gehen zum eigentlichen Höhepunkt der Tour – Route 66 Slowakei. Wieder hatten wir sonniges Wetter und die Aussichten für diesen Tag waren perfekt.
Wir starten von Tatranská Lomnica Richtung Vysoke Tatry und fuhren danach ein kurzes Stück Richtung Süden auf der 537 bis nach Poprad, hier fuhren wir auf die Route 66 auf. Von Poprad fuhren wir über Zamcisko – Hranovnica in den Nationalparl Slowenisches Paradies. Diese Straße führte uns über einen traumhaften Pass (Vernar) der zwar leider gerade neu ausgebaut wurde, aber dennoch sehr schön war. Nach dem Pass ging es dann zum Telgartsky viadukt und zum Depot Café Telgart, wo wir natürlich eine Pause einlegten.
Von hier aus führte uns die Strecke weiter auf der Route 66 bis nach Banska Bystrica, wo wir in einer wunderschönen Altstadt in einem gemütlichen Pup unsere Mittagspause einlegten. Von Banska Bystrica folgten wir dann weiter der Route 66 über Zvolen, Babina, Domaniky bis nach Sahy. Auch dort hatten wir ein schönes Hotel mit einem schönen Innenhof.
Leider mussten wir uns hier von Tamás verabschieden, da er von Sahy direkt nach Hause nach Budapest weitergefahren ist.
Wir verbrachten einen schönen Abend bei gutem Essen und sehr angenehmer Temperatur im Innenhof und ließen dort auch den Tag ausklingen.
Samstag, den 24.08.2024
Von Sahy über Trnava bis nach Trebic
Heute Morgen hat uns auch Stefan verlassen, er fuhr direkt nach dem Frühstück nach Kroatien zu seiner Familie, um dort noch ein paar Urlaubstage zu verbringen.
Wir machten uns dann auch so langsam auf den Weg – leider war es schon der 1. Teil der Heimreise. Von Sahy fuhren wir über Nitra und Senec Richtung Bratislava - Bratislava haben wir großräumig umfahren und gelangten so nach Brünn. Von Brünn war es nur noch ein kurzes Stück zu unserem letzten Übernachtungsplatz in Trebic.
Unser Hotel war klein aber fein, hatte ein super Lokal mit sehr gutem Essen uns sein „eigenes“ Bier. Wir genossen den letzten Abend und hatten noch viel Spaß hier in Trebic.
Sonntag, den 25.08.2024 Rückreisetag:
Von Trebic über Budweis nach München
Heute die letzte Etappe Richtung Heimat, Klaus und Anette trennten sich auch von uns und fuhren gemeinsam bis nach Karlsbad. Anette besuchte dort noch Ihre Mutter und Klaus fuhr weiter nach Hause.
Wir machten uns auch fertig und starteten auf eine wettertechnisch unsichere Rückfahrt.
Von Trebic ging es über Trebon, vorbei unterhalb von Budweis bis nach Zlata Koruna. Die Wolken wurden immer dichter und die aufkommenden Regenschauer waren schon zu sehen, also – wieder in die Regenklamotten und weiter über Horni Plana – Wallern – über die Grenze nach Deutschland bis nach Philippsreut. Von dort dann über Freyung – Hutthurm bis kurz vor Passau, dann auf die Autobahn Richtung Deggendorf. Auf dem Euro Rasthof Hengersberg legten wir nochmals einen Halt ein, bevor wir dann von dort Richtung Heimat fuhren. In Hengersberg verabschiedeten wir uns auch, da es bis München kaum Möglichkeiten gab und die Wetteraussichten mehr als schlecht waren.
Also auf Richtung Heimat, bis kurz vor Landshut hatten wir Glück, aber dann wurden wir noch tatsächlich vom Wetter richtig erwischt. Trotz dem sehr schlechten Wetter sind wir alle sicher und ohne Zwischenfälle zu Hause angekommen.
Knappe 3.000 km durch Tschechien, Polen und der Slowakei. Es war eine sehr schöne und erlebnisreiche Tour – danke an alle für die großartige Tour, die vielen schönen Stunden und gemeinsame Erlebnisse, auch für die Gruppendisziplin beim Fahren – es macht immer wieder Freude, mit Euch unterwegs zu sein!
Passt weiter gut auf Euch auf und wir sehen uns sicher noch zu einer Ausfahrt (wenn das Wetter mitspielt) spätestens zur Saisonabschlussfahrt 2024!
Ride on!
Euer Berti
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